Die Kunsttherapie und Gestaltungstherapie

- Worte können nicht der Seele Bilder malen -

Die Erfahrung, dass psychische Krisen oder belastende Lebenssituationen oft nur schwer mit Worten auszudrücken sind, macht diese Form der Therapie so wertvoll. Sie basiert auf den tiefenpsychologischen Grundlagen von Carl-Gustav Jung.

In der Gestaltung (z.B.eines Bildes) werden die unbewussten seelischen Vorgänge sichtbar. Diese Therapieform setzt die jedem Menschen gegebene Fähigkeit ein, spielerisch mit einfachen Mitteln wie Farbstift, Kreide, Pinsel oder Ton, etwas auszudrücken. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Dargestellte einen erkennbaren oder gar künstlerischen Charakter besitzt. Bei dieser Art des Ausdrucks emotionaler Befindlichkeit, wird die zeichnende oder modellierende Hand vom Unbewussten, den Gefühlen gelenkt. Auf diese Weise entsteht ein Zugang zur psychischen Konstellation und durch verbale Aufarbeitung und gemeinsame Analyse werden die in jedem Menschen schlummernden Heilkräfte aktiviert.

Kunsttherapie und Gestaltungstherapie eignet sich für Menschen jeden Alters.

Die Kunst-und Gestaltungstherapie hat sich im klinischen und ambulanten Bereich vor allem bewährt, bei psychischen Krisen, in belastenden Lebenssituationen (z.B.Trennung, Verlust eines nahestehenden Menschen), bei körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigungen, wie (z.B. Depression, Panikattacken oder Angststörungen). Ebenso im Bereich der Kinderpsychotherapie.

Eine künstlerische Begabung oder Vorerfahrung ist bei der Kunst-und Gestaltungstherapie nicht erforderlich.

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